Chemieunterricht: Bitte Schutzbrille aufsetzen!

Die Trockenbausysteme anderer Hersteller können auf Chemie offensichtlich nicht verzichten. Ob Plastik oder Polysterol/ Styropor - ohne scheint es nicht zu funktionieren.

Es müssen bspw. 5 Kilogramm Erdöl aufgewendet werden, um daraus 1 Kilogramm Polysterol herzustellen. Weil Polysterol oft auch mit anderen Werkstoffen wie Wärmeleitblechen in Fußbodenheizungen verbunden wird, ist es schwer wieder zu trennen und sauber zu recyceln. Das verursacht ein echtes Sondermüllproblem und zusätzliche Kosten bei einer späteren Entsorgung. Polysterol ist nicht biologisch abbaubar. Darüber hinaus ist der Werkstoff Polysterol recht kurzlebig. Als Trägerplatte in Heizsystemen ist er ständig erhöhter Temperatur ausgesetzt. Bereits ab 50°C nimmt der Alterungsprozess progressiv zu und es kommt zu Spannungsrissen. 

Und dass es auch ganz ohne Chemie geht, beweisen wir seit 1998. Wir verarbeiten Naturprodukte wie Lavastein, Ton und Fichtenholz und bauen daraus Raumklimasysteme, die lange halten. Im Bedarfsfall können unsere Baustoffe später wieder sauber in den Stoffkreislauf zurück geführt werden.

Alu- und Stahlbleche bitte beim Schrotthandel abgeben!

Denn es handelt sich um wichtige Sekundär-Rohstoffe, die in anderen Industriebereichen dringend benötigt werden.

Man findet Metallblech typischerweise als Wärmeleiter in Trockenbausystemen fast aller Hersteller. Diese Werkstoffe benötigen bei der Produktion und einer späteren  Entsorgung hochenergetische Prozesse. Die Energiebilanz dieser Systeme ist von daher negativ.

Für Wärmeleitfähigkeit gibt es aber auch umweltfreundliche Lösungen wie bspw. Graphit. Wir verwenden diesen natürlich vorkommenden Rohstoff in unseren Raumklimasystemen.